Reuss

Die Reuss - die Eckdaten











An der Gotthard Reuss

Quelle:
Beim Furkapass (Furkareuss); 2‘340 müM;
Zusammenfluss Furkareuss mit Gotthardreuss bei Hospenthal
Mündung:
In die Aare bei Windisch; 330 müM
Länge:
164 km
Kantone:
Uri, Luzern, Aargau

Die Reuss - die Bilder

Link: http://www.haniripics.com  unter "Foto Galerie" und weiter zu "Entlang Schweizer Flüssen"

Die Reuss - das Reisetagebuch
Fotowanderung vom 26.06.2019
Nach längerer Zeit wieder mal im Urnerland mit einer Wanderung vom Göscheneralpsee nach Göschenen.

Fotowanderung vom 02.09.2013
Naja, an diesem Tag für ich dann trotzdem mit der Bahn noch einamal hoch nach Andermatt. Einige Bilder aus dem Dorf fehlten mit noch und zudem wollte ich die Schöllenen doch einmal zu Fuss ganz durchwandern - der Einfachheit halber abwärts.
Entlang dem Urnersee (Axenstrasse und Morschach) und am Nordufer des Vierwaldstättersees von Brunnen bis Weggis nahm ich dann später noch ein paar Aufnahmen vom See mit. Schliesslich bildet er ja "wassermässig" das Bindeglied zwischen oberem und unterem Reusstal.

Mit der Wanderung an den Zusammenfluss von Aare und Reuss am 16. Juli 2013 ist die Fotoreise entlang der Reuss nun abgeschlossen.

Fotowanderung an der unteren Reuss am 16. Juli 2013

Ziel waren vor allem das Städtchen Mellingen und die Reussmündung. Mellingen erwiesen sich dabei als eigentliches Kleinod mit auch zum Teil versteckten tollen Fotomotiven. Allerdings ist der Ortskern leider auch stark geplagt mit Durchgangsverkehr. Ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall.
Die Mündung der Reuss in die Aare ist zwar nicht überaus spektakulär, immerhin geniesst man an dieser Stelle die Ruhe und den Ausblick auf einen unverbauten Teil der Aare.

Fototag im Reusstal am 19. Oktober 2012

Unsere Ziele waren Hermetschwil und Bremgarten. Beim kurz unterhalb des Flachsees gelegenen Hermetschwil interessierte uns zunächst das Benediktinerinnen Kloster. Es trohnt über der dort ruhig fliessenden Reuss und bietet einen wunderschön gestalteten und ruhigen Innenhof. Von hier führt ein einfacher Rundgang über den Dominilochsteg zum Weiler Geisshof. An Wochenende findet man dort am Reussufer eine Glocke, mit welcher man die am gegenüberliegenden Ufer wartenden Pontoniere ruft. Nach einer kurzen Überfahrt für einen "Batzen" spaziert man wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Ein Bummel an der Reuss bei Bremgarten und ein Erkundungstrip durch das Städtchen ist ein optischer Genuss. Nicht nur die alte Reussbrücke und der alles überragenden Schneggenturm sind sehenswert. Auch der Gang durch die vielen - weitgehend Auto freien - Gassen bringt die baulichen Schönheiten zutage.
Zum Abschluss unseres Tagesausflugs fanden wir auf einer versteckt gelegenen Wiesengehege nahe des alten Reussbogens bei Fischbach-Göslikon drei prächtige Wasserbüffel. Da es recht heiss war, liessen sie sich von uns nicht stören und blieben so tief als möglich im kühlenden Schlamm liegen.

Fotoausflüge an die Reuss vom 17./18. Juli 2012

Da endlich wieder mal sonniges Fotowetter herrschte, nahmen wir die Chance gerne war und verbrachten einen je Tag rund um den Urner See und einen an der Luzerner und Aargauer Reuss.
Als eigentliche Entdeckung erwies sich für uns das Naturschutz und Erholungsgebiet auf dem Reussdelta am Urner See. Eine fantastisch in die Natur gelegte Naherholungszone zum freien Spazieren und Baden - wenn einem die frischen Temperaturen nahe der Reussmündung im wahrsten Sinne des Worts kalt lassen.
(www.reussdelta.ch)
Sehr friedlich der Weg, den wir am zweiten Tag entlang der Reuss bei Hünenberg Richtung Maschwanden nahmen. Den Abschluss machten wir mit einigen Aufnahmen an der "Stillen Reuss" bei Rottenschwil. Den Gang an die Lorze Mündung mussten wir aus Zeitgründen auf später verschieben.
(Bilder folgen später)

Fototag im Reusstal am 06. Oktober 2011

Kurz vor dem Wetterumschlag vom Altweibersommer zum Herbstregen wollte ich noch einige Aufnahmen von Erstfeld bis und mit Reussdelta machen. Ganz soweit reichte es dann nicht mehr. Immerhin gelangen noch ein paar Aufnahmen im Gebiet Erstfeld, Attinghausen und Seedorf, bevor aufkommende graue Wolken mich zum Aufbruch veranlassten.
Der Ordner „An der Reuss 1“ wurde mit ein paar wenigen Bildern ergänzt.

Fotonachmittag in Silenen am 29. August 2011

In Silenen im Urnerland zog uns vor allem der Ortschaftsteil „Dörfli“ an. Ein Quartier, wo sich der Turm der einstigen „Edlen von Silenen“, die Kapelle der „14 Nothelfer“, das alte Susthaus (1354 erstmals erwähnt) und eine kompakte Häuserzeile alter Mischbauten aus Stein und Holz auf engstem Raum finden.
Ein Spaziergang auf das „Flüeli“ zwischen Amsteg und Silenen führte uns zur Ruine der „Zwing Uri“. Diese Stelle muss schon ums Jahr 1150 besiedelt gewesen sein. Um 1200 wurde das Gehöft mit einem Turm ergänzt, welcher vermutlich bis ins 14. Jahrhundert bewohnt war. Die Bezeichnung „Zwing“ ist ein Hinweis darauf, dass die Bewohner einen Herrschaftsanspruch in der Gegend im Rahmen der so genannten Niederen Gerichtsbarkeit hatten.
Im Zweiten Weltkrieg befand sich unter der "Zwing Uri" der Bundesratsbunker, welcher heute privat genutzt wird.

Fototour im oberen Reusstal am 24. August 2011

Gestartet habe ich die Tagestour bei der Häderlinsbrücke kurz vor dem Ausgang der Schöllenen Schlucht. Diese Steinbrücke ersetzte einen früheren Holzsteg und wurde 1496 im Talbuch erstmals erwähnt. 1987 wurde sie durch Hochwasser zerstört und 1991 originalgetreu wieder aufgebaut. Auf der weiteren Fahrt Reuss abwärts machte ich kurz den unvermeidlichen Halt beim „Tüfelsstei“. Dieser 220 Tonnen Klotz musste 1977 zum Bau der Gotthardautobahn um gut 120 Meter versetzt werden. Es scheint, als habe sich der Teufel für diesen Eingriff gewaltig gerächt, indem er uns seither regelmässige „teuflische“ Staus vor dem Tunnelportal beschert.
Die Fahrt führte mich weiter über Wattingen, Wassen zum Pfaffensprung, wo sich eine Wasserfassung für das EW in Amsteg befindet. In Gurtnellen-Wiler lockte mich das heimelige Restaurant „Gotthard“ zu einem Kaffee und dabei stellte ich fest, dass dieses Lokal auf 14 Gault Millau Punkte stolz sein darf. Beim Felliboden unterhalb Gurtnellen trifft man auf einen Bahn- und Naturwanderpfad, wo ab der Hängebrücke ein freier Blick auf die wilde Reuss möglich ist. Angekommen in Amsteg stellt man fest, dass das Dorf immer noch dominiert durch das Kraftwerk mit seinen von beiden Talseiten zulaufenden Druckstollen und neu auch von der Baustelle zum Zwischenangriff des NEAT Eisenbahntunnels wird.
Mit einem Ausblick Richtung Urnersee von der Kapelle beim „Ellbogen“ bei Silenen, beschloss ich die Tagestour.
Silenen selber und das Gebiet von dort bis zum Urnersee wird Gegenstand weiterer Fotoausflüge sein. Damit schliesst dann die Fotoreise entlang des oberen Reusstals und wird dann wohl in einem Fotobuch resultieren.

Entlang der Gotthardreuss am 29. Juli 2011

Südlich von Hospental steigt das Gelände stufenweise bis zum Gotthard Hospiz an. Oberhalb der kleinen Chämleten Schlucht bei Hospental gelangt man auf den Gamsboden, dann zum Mätteli und nach weiteren Kehren zum Brüggloch. Hier überquert man einerseits die Grenze zwischen Uri und dem Tessin und es beginnt der Teil der alten – durchgehend noch mit Kopfsteinpflaster versehenen – Gotthard Pass Strasse. Die Alpe di Rodont bildet nun die letzte Ebene vor der Passhöhe und durch sie fliesst die junge Gotthardreuss. Diese wiederum hat im Lago di Lucendro ihr Quellgebiet. Im Tal der der Gotthardreuss wandert man auch auf einem wieder hergestellten Teil des alten Säumerpfads. Unschwer lässt sich so die Mühsal für Mensch und Tier erahnen, unter welcher Handelsgüter früher vom Norden in den Süden und umgekehrt geliefert wurden.

Von Realp nach Göschenen am 26. Juli 2011

Auf der Suche nach Fotomotiven entlang der Reuss machte ich zunächst in Realp einige Aufnahmen vom Gebäude der ehemaligen Seidenweberei. Über deren Geschichte habe ich leider bis anhin noch keine Angaben gefunden. Der nächste Halt war dann bei der Steinbrücke und der Kapelle Lieg (östlich Realp). Speziell an dieser Kapelle ist ihr aus Natursteinen in konischer Form aufgebauter Lawinenschutz an der Hinterseite, mit welchem sie eine schöne bauliche Einheit bildet. Nach diesem kleinen Spaziergang ging’s zum Kaffee in Zumdorf (Gemeinde Hospental). Der aus Kapelle, Restaurant, Wohnhaus und Touristenlager bestehende Weiler bezeichnet sich als das „kleinste Dorf der Schweiz“. Zurzeit leben dort permanent vier Personen – das Wirteehepaar und ihre Buben. Das Örtchen geht auf eine Siedlung der Walser auf etwa das Jahr 800 zurück, als das Urserental in den Besitz des Klosters Disentis kam.
Den nächsten Halt machte ich in Hospental, wo sich Furkareuss und Gotthardreuss zum Fluss Reuss vereinigen. Auch dieser Ort verdankt seinen Ursprung dem Kloster Disentis, welches hier – vermutlich im 10. Jahrundert – eine Herberge errichten liess. Das eigentliche Wahrzeichen des Ortes ist nach wie vor der bis ins 15. Jahrhundert bewohnte Turm der Herren von Hospental, der über dem Zugang zum Gotthardpass wacht. Im Dorfkern finden sich noch einige bestens erhaltene ältere Häuser und Wirthausschilder. Erwähnenswert dabei das Hotel St. Gotthard, in welchem der russische General Suworow 1799 Quartier bezog.
Genannter führte mich dann zum letzten längeren Halt des Tages – zur Teufelsbrücke in der Schöllenen Schlucht, wo bekanntlich zu Ehren des Generals und seiner Truppen ein Denkmal steht. Das zum Denkmal gehörende kleine Stück Boden wurde übrigens anlässlich der Einweihung 1999 Russland geschenkt; der russische Staat ist hier also zivilrechtlicher Grundbesitzer in der Schweiz.

Entlang der Furkareuss am 06. Juli 2011

Wanderroute: Postauto Haltestelle Furkablick – Abstieg zum Tunnel Eingang der Furka Bergstrecke – entlang der Furkareuss bis nach Realp.

Einer der Quellflüsse der Reuss – die Furkareuss - entspringt am Furkapass. Schaut man sich die Bäche im Gebiet an, so wird nicht ganz klar, welcher sich denn nun als der eigentliche Ursprung hervortun darf. Ist es nun jener Bach, der auf der grössten Höhe entspringt? Oder ist es der längste Zufluss oder jener, der die grösste Wassermenge einbringt? Offenbar streiten sich sogar die Gelehrten über diese Kriterien und oftmals hat irgendwer einfach mal einen Entscheid getroffen. In diesem Falle gilt der nahe dem Furkapass entspringende Bach als Ursprung, obwohl er eine bescheidene Wassermenge liefert.
Wandert man vom „Furkablick“ hinunter zu den Geleisen der restaurierten Furka Bergbahn, so treffen unmittelbar vor dem Eingang des Scheiteltunnels diverse Bergbäche zusammen. Von hier an kann mal wohl mit Sicherheit von der Furkareuss reden, die dann ihren Weg bis nach Hospenthal nimmt wosie mit der Gotthardreuss zusammenfliest. Ab dort und bis zur Mündung in die Aare trägt der Fluss nun unbestritten den Namen „Reuss“.
Unsere – weitgehend einsame - Wanderung führte durch unberührte Bergwiesen mit ihrer grossen Vielfalt an Blumen. Da und dort scheuchten wir auch Murmeltiere, Frösche und Vögel auf, während sich die weiter unten weidenden Kühe kaum um uns kümmerten.
Da wir möglichst dem Flusslauf folgen wollten, mussten wir im unteren Teil der Strecke für die zwei Kilometer durch die Rufi Schlucht den offiziellen Wanderweg verlassen. Wir benutzten statt dessen das Trassee der alten Furka Bergbahn und „schotterten“ den Geleisen entlang ins Tal Richtung Realp. Da die alte Dampfbahn zurzeit nur an den Wochenenden fährt, war dieser Weg zwar Muskelkater trächtig aber ungefährlich. Dass dies gemäss Bahnpolizeigesetz verboten wäre, stellten wir „leider“ erst bei unserer Ankunft im Tal unten fest …
Anzufügen wäre noch, dass die Bergstrecke der Furkabahn auf den Landeskarten ab 1983 nicht mehr verzeichnet ist, da im Sommer 1982 der Furka Basistunnel eröffnet wurde. Das ist nun mittlerweile auf den neuesten Auflagen wieder korrigiert.