Schweizer Touren

Reisen und Ausflüge in der Schweiz
Foto- und Vergnügungswanderungen 2020
Bedingt durch das leidlich bekannte Corona-Virus sind Ausflüge vorerst ausgefallen.
Im weiteren Verlauf des Jahres werden wir uns auf die Touren entlang den Schweizer Flüssen konzentrieren.
(siehe dazu unter "Schweizer Flüsse" oder weiter zu "Foto Homepage".
Foto- und Vergnügungswanderungen 2019
Dieses Jahr durfte ich mehrere Ausflüge und Wanderungen geniessen, welche ich von Freunden und Bekannten zum 70. Geburtstag geschenkt erhalten habe.
Es ging dabei: durchs untere Haslital samt Aareschlucht und einem äusserst heftigen Gewitter in Meiringen zum Abschluss; zu Fuss und per Schiff der Aare entlang zwischen Biel und Büren a.A.; ebenso dem Rhein entlang von Diessenhofen nach Schaffhausen; durchs Weisstannental zu den Batöni Wasserfällen - Alpabzug inlusive; durchs Albulatal hinunter der Bahnstrecke entlang bis Bergün; einigen Tagen im Jura und entlang des Doubs und schliessich die Fotoklubreise zu den Grotten von Vallorbe und dem Auquarium von Lausanne.
Abendbummel und Fotografieren in St. Gallen am 10. Dezember 2018
Der Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt und im Klosterviertel fand leider ohne Schnee statt. Die spezielle Weihnachtbeleuchtung und ein zeitweise dramatischer Wolkenhimmel gaben aber auch so ausreichend Gelegenheit für spannende Aufnahmen.
Wanderung und Fotografieren im Bergell vom 19. - 21. Oktober 2018
Das Bergell war das Ziel der diesjährigen Reise mit dem Fotoklub Reinach. Malerische Dörfer und die zu Ende gehende Kastanienernte gaben die bevorzugten Motive. Auffallend dabei war, wie sorgfältig im Bergell die alten Häuser erhalten und restauriert werden. So findet man weder Blechdächer noch mit Solarpaneln bedeckte Hausdächer. Dass der Herbst noch einmal sein bestes Wetter hervorzauberte, war natürlich das "Tüpfli uf em i".
Fototage im Engadin 12. - 14. Oktober 2018
Bei bestem Herbstwetter führte uns der Fotograf Christian Oeler zu einigen der schönsten Flecken im Oberengadin und  Maloja. Die Herbstfarben der Natur waren ideal ausgebildet. So pendelten wir vom Morteratschgebiet zum Silsersee, Silvaplanersee, Lägh da Cavloc bis zum Lägh da Bitabergh. Wasserfälle, typische Bergwälder und Sternenaufnahmen ergänzten das Programm. Tolle und gelungene Tage.
Schwarz-Weiss am 18. Februar 2016
In der "alten Cherzi" (Räume der alten Kerzenfabrik Hochdorf) werden aus Liebe zum Druckerhandwerk auf alten Maschinen durch eine Gruppe Idealisten Texte und Bilder gesetzt und gedruckt. Besonders beeindruckend eine über 100 Jahre alte Setzmaschine, welche aufgrund der Tastatureingabe die Buchstaben (Matrizen) aus einer riesigen Kasette holt, zusammensetzt und gleich auch noch einen Bleiguss des Schriftzugs fabriziert.
Unglaublich auch die Sammlung von diversen Schriften und Schriftgrössen; alles in Blei gegossen, in entsprechend schwer beladenen Schubladen einsortiert und in meterlangen Schränken säuberlich versorgt.
Der Verein "Weiss & Schwarzkunst" liefert verschiedenste Druckerzeugnisse in höchster Qualität.
Rund um Winterthur am 17. September 2015
Diesmal ging's vom Tösstal (Sennhof) übers Tal der Kempt aufs Plateau von Brütten. Das abwechlungsreiche Wegstück führte zunächst der teilnaturierten Tösse entlang durchs Leimental. Nach einem kurzen Aufstieg ab der Brunibrugg durchschreitet man auf der Lichtung des Rossberg mit dem Golfplatz urplötzlich eine völlig andere kleine Welt. Vorbei an der "alten " Maggifabrik - die heute durch die Firma Givaudan genutzt wird und deshalb nicht mehr so heimelig nach Suppe riecht - erreichten wir die Autobahnraststätte.
Eher regnerisch verlief der Nachmittag. Der ruhige und gehfreundliche angelegte Weg zum Kemptweiher (Haggenmacher Weiher) und hinauf zum Franzosenbrunnen über dem Horntobel liess uns die zunehmende Feuchtigkeit gelassen ertragen. Vorbei am südlichsten Punkt der Stadt führte uns der Weg Richtung Steighof (Brütten). Und nach einem Blick aus Süden vom Franzosenbrunnen über die Stadt Winterthur marschierten wir zügig zum Schlusstrunk im Sonnenhof in Brütten.
Rund um Winterthur am 20. August 2015
Bei bestem Wanderwetter ging's in einer weiteren Etappe diesmal von Ricketwil nach Oberwinterthur. Am auffälligsten auf dieser Strecke sind sicher die neuen Quartiere in Hegi, welche das ursprüngliche Dorf richtig gehend verstecken; weiter die riesige Baustelle im Gebiet Hegmatten. Letztere soll die Stadt vor gewaltigen Überschwemmungen schützen – wenn dann je eine solche eintreffen sollte …
Ruinaulta am 20. Juni 2015

Ein Team der Pro Natura/Per Pedes zeigte uns die Besonderheiten des Caumasees - mit der Problematik des Wasserhaushalts des Sees seit dem Bau des Umfangstunnels von Flims - und der Vegetation im Waldgebiet zwischen Flims und der Rheinschlucht. Letztere entwickelte sich auf dem steinigen Untergrund der abgestürzten Felsmassen und erstaunt nicht zuletzt durch eine Vielfalt an Orchideen.
Ein weiteres Thema war der kollossale Felssturz ab dem Flimserstein, der letzlich zum heutigen Naturspektakel der Schlucht geführt hat. Umfang und Auswirkung dieses Felssturzes sind klar erkenn- und belegbar. Über den genauen Zeitpunkt und die Ursachen für dieses Naturereignis streiten sich die Gelehrten allerdings noch immer - und sie werden es weiterhin tun ...

So geht Nagel! - am 02. Mai 2015

Die Nagelfabrik Winterthur - einfach Nagli genannt - ist die letzte überlebende ihrer Art in der Schweiz. Da der Produktionsbetrieb nach wie vor läuft und dabei noch einige Maschinen aus der Gründerzeit eingesetzt werden, ergibt sich eine einzigartige Symbiose von Betrieb und Museum. Staub, Rost und Lärm sind garantiert, aber ebenso ein interessanter Teil Schweizer Industriegeschichte.

Der Biber im Thurtal am 14. März 2015

Auf einer von ProNatura/PerPedes organisierten Exkursion ging's um den Biber. Zwar durften wir nicht erwarten, dieses putzige Nagetier tagsüber "in Person" anzutreffen. Biber werden bekanntlich erst ab der Dämmerung und in der Nacht aktiv.
Aber wir lernten unter kundiger Anleitung eines Biologen die Spuren des Bibers zu finden und damit mögliche Biberreviere zu lokalisieren. Dabei ging es nicht nur um offensichtliche Spuren wie etwa gefällt Bäume, sondern auch um kleinere Bisspuren an Sträuchern und Ästen.
Dämme, Biberburg und Fressplätze zeigen sich besonders schön am Schwarzenbach (Nähe Tennisplatz und Badi Rickenbach ZH), wo die Biber durch einen kleinen aber geschickt platzierten Damm einen neuen Weiher gestaltet und damit Lebensraum für zusätzliche Fauna und Flora geschaffen haben.

VITRA Campus am 05. März 2015

Das Produktionsgelände der Vitra Unternehmung in Weil am Rhein ist ein einziges grossartiges Freilicht Architekturmuseum. Was man hier auf einer 2-stündigen Führung an innovativen, kreativen und technisch erstaunlichen Lösungen an funktionalen Produktionsbauten erleben kann ist mehr als erstaunlich. Die in Birsfelden (Firmensitz) ansässige Schweizer Firma hat hier im grenznahen Ausland den Platz und eine Gestaltungsfreiheit gefunden, die leider in unserem Land so gar nicht möglich sind.

Museggmauer zum Dritten am 22. Februar 2015

Der dritte und letzte Rundgang wurde geführt von Beat Ficher, Präsident der Stiftung Museggmauer. Thematisch lag das Schwergewicht somit auf den Anstrengungen, welche in den letzten Jahren zur Restaurierung der Mauer und Türme nötig waren. Eine spannende Angelegenheit, wenn man weiss, welche Überraschungen zum Teil in und hinter den Sandsteinen und den Kletterpflanzen warteten. Eine sehr komplexe Angelegenheit, wenn man weiss, dass mit den Archeologen, den Biologen, dem Denkmalschutz, den Historikern und den Anwohnern ein ganzer Strauss von Ansichten und Interessen gebündelt werden musste.
Die Renovation steht nun kurz vor dem Abschluss, ist in allen Teilen gelungen und der Kreditrahmen (rund 12 Mio) kann eingehalten werden.

Museggmauer zum Zweiten am 14. November 2014

Diesmal ging's zu nächtlicher Stunde via Spreuerbrücke und Löwengraben zum "Einstieg" beim Schirmerturm. In einer gelungenen Mischung von historischen Fakten und theatralischen Einlagen erlebten wir das Innenleben des Wachtturms, genossen den Ausblick ab dem Männliturm und durften als krönenden Abschluss eine "Sitzung" im Nölliturm abhalten.
Unterwegs begegneten wir historischen Gestalten aus dem Volk und aus dem Umfeld der berühmt-berüchtigten Clara Wenzel.
Ein bestens gelungener Anlass des Historischen Museums Luzern!

Museggmauer zum Ersten am 18. Oktober 2014

Wozu denn in die Ferne schweifen ... . Dieses geflügelte Wort kommt mir in den Sinn, wenn ich zurückblicke auf die kurze Exkursion zu einem der Luzerner Wahrzeichen. Dr. Carlen - ehemaliger Denkmalpfleger der Stadt Luzern - entführte uns vor Ort in die Geschichte der Museggmauer und ihrer Türme. Er zeigte uns, wievile Details und historische Zeichen zu entdecken sind, wenn man sich etwas Zeit nimmt und einen so kompetenten Führer hat.

Industrie- und Hexengeschichten aus dem Glarnerland am 27. September 2014

Bei bestem Ausflugswetter tauchten wir am Vormittag in die Vergangenheit der Industriegeschichte von Glarus ein. Frau Dr. Kindlimann (ex Rektorin am Gymnasium Winterthur) erläuterte uns anhand der früheren Aktivitäten der Stoffdruckerei Blumer und anderen den Aufstieg und Niedergang dieser einst weltberühmten Industrie. Glücklicherweise sind noch Dokumente in grosser Zahl vorhanden, so etwa die Rechnungsbücher, die Korrespondenzen, die Bestellzettel und vor allem "tonneweise" Stoff- und Druckmuster.
Der Nachmittag war der unseligen Geschichte der als Hexe verurteilten Anna Göldin gewidmnet. Mit einer Sonderausstellung im Heimatmuseum Mollis wird dieser wenig rühmliche Gerichtsfall in allen Facetten beleuchtet. Die Direktorin Frau Nef brachte uns die harten Fakten lebendig vor Augen.

Freilichtspiel "Guete Bonjour" vom 17. Juli 2014

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Stadtrechtsjubiläum von Winterthur läuft im Juni/August dieses Jahres ein Freilichtspiel auf der Lindenwiese hinter dem Stadthaus. Die teils fiktive, aber im Kern auf historischen Fakten beruhende Geschichte spielt zur Zeit der Franzosenbesetzung der Stadt während der beiden Schlachten von Zürich im Jahre 1799.
In einem einfachen aber geschickt konzipierten Bühnenbild spielen sich Szenen aus den verschiedenen sozialen Schichten der damaligen Zeit ab. Dies nicht ohne betreffend Politik, Finanzen oder Charakter der Winterthurer humorvoll spitze Bezüge zur Gegenwart einzustreuen.
Im Gegensatz zu den unzähligen und teilweise beliebig wirkenden Jekami-Veranstaltungen des Jubiläumsjahres hat mich dieser Anlass überzeugt. Unter den Augen der hell beleuchteten (erleuchtenden?) Athene auf dem Nordgibel des Stadthauses genossen wir einen bemerkenswerten Abend.

"Per Pedes" durch die Stadt Luzern am 12. JUli 2014

"Per Pedes" organisiert Wanderungen der besonderen Art. Unsere Tour führte uns ums Bahnhofgebiet und zum Wasserturm. Das dritte Ziel - die Museggmauer - fiel dem Gewitter zum Opfer. Der Rundgang steuerte ganz unspektakuläre, teilweise versteckte aber biologisch interessante und markante Strassen, Innenhöfe und Plätze an.
Wir wissen nun, wo in der Stadt Mauersegler, Fledermäuse oder die Gänsesäger zuhause sind und wie letztere es schaffen ihre flugunfähigen Jungen ab der Museggmauer bis in die Reuss zu führen. Wir haben gelernt was Wandermuscheln und Armleuchteralgen sind, weshalb die Platanen auf dem "Inseli" schräg nach vorne wachsen und weshalb sie trotz künstlich angelegter Parkanlage nicht genau in einer Reihe stehen usw., usw.
Natürlich stand im Dachgeschoss des Wasserturms das Thema Alpensegler - mit der grössten Brutkolonie der Schweiz - im Zentrum. Zum ersten Mal überhaupt durften wir dabei einen erst ca. 10 cm grossen flaumigen Jungvogel von nahe betrachten und anfassen.
Kurzum, eine ganz spezielle Tour, die man unter den Titel Tier- und Pflanzenleben in einer Stadt stellen kann und die so der Tourist aber auch die meisten Stadtluzerner ganz sicher nicht kennen.

Am Zürcher Ufer der Reuss am 21. Mai 2014

Unsere Altherren-Gruppe "arbeitet" weiter daran, die bedeutenden Fliessgewässer im Kanton Zürich zu "bewandern". Heute ging es dem Zürcher Ufer der Reuss entlang. Von der Lorze Mündung beim Reussspitz (Gemeinde Obfelden) bis zur Rüssmatten bei Ottenbach ist es gerade mal eine Strecke von 5,5 km, auf welcher die Reuss die Grenze zwischen dem Kanton Zürich am Ost- und dem Kanton Aargau am Westufer bildet. Eine landschaftlich schöne, aber nicht gerade lange und anstrengende Wanderung. Umso mehr blieb Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen und fürs Plaudern.

Im Appenzeller Land am 02./03. April 2014

Anlass für diesen Ausflug in die Ostschweiz war ein Treffen mit den Kollegen unserer ehemaligen Band. Das tolle Wetter auf unserer Wanderung auf dem Robert Walser Weg und ein Abstecher zum Ort Appenzell, riefen uns die Schönheiten der hügeligen Landschaft der beiden Appenzell eindrücklich in Erinnerung.
Da müsste man wieder mal einen Ausflug oder ein paar Wandertage machen. Gar so weit von Luzern ist es ja auch nicht ...

Exkursion "Sonnenuhren" am 21. März 2014

Zwar steht dieser Bericht im Kapitel "Schweizer Reisen", der Ausflug fand aber in der engeren Region Luzern statt. Als Ergänzung zum Seminar über "Das Uhrwerk der Sonnenuhr" führte uns Dr. Willimann zu vier Standorten mit unterschiedlichen Typen von Sonnenuhren. Die Chrakteristik dieser Uhren bringt es mit sich, dass wir bei bestem Wetter einige sonnige Orte besuchten.
Ganz abgesehen vom eigentlichen Zweck des Ausflugs sind diese Orte auch für Wanderer und Ausflügler sehenswert: Kapelle Adelwil bei Sempach-Station, Kapelle Gormund und Kloster Eschenbach. Zumindest die Sonnenuhr von Eschenbach ist aber dermassen komplex, dass es doch einige Vorkenntnisse braucht, um die Anzeigen zu verstehen. Man kann aber auch einfach die Malerei des Zifferblattes bewundern ,...

Wanderung entlang der Zürcher Limmat (2. Teil) am 12. März 2014

Ein starkes Grüppchen Altherren startete in Dietikon zur Wanderung entlang der Limmat bis Baden. Bei schönstem Wetter wurde die Wanderung stückweise zu einem abenteuerlich Trekking durch eine in Ufernähe bestehende Baustelle der SBB.
Unser Marschplan erfuhr dadurch einige Verzögerung. Das ausgedehnte Mittagessen in der Sonnen überströmten Gartenwirtschaft der "Sonnmatt" (wer sagt's denn ...) tat ein Übriges, um einstimmig auf eine Fortsetzung der Wanderung im "Aargauischen Ausland" zu verzichten. Das fiel uns umso leichter, als wir ja eigentlich "nur" die "Zürcher Limmat" hatten bewandern wollen.

Wanderung entlang der Zürcher Limmat (1. Teil) am 29. Januar 2014

Die unentwegten "Alten Herren" der "Fraternitas" waren wieder einmal unterwegs. Es gilt, dem ganzen Verlauf der Limmat im Kanton Zürich entlang zu wandern. Auf der ersten Teilstrecke von der Stadt Zürich bis auf die Höhe von Dietikon erlebten wir eine recht abwechslungsreiche Flussuferwelt. Zunächst ging es farbig los, denn vom Landesmuseum bis zum Bad Letten begleiteten uns "wunderschöne" Sprayereien. Dann erstaunte, wie manche ruhige und naturnahe Bereiche an der Limmat zu finden sind. Herausstechend dabei die Insel Werdhölzli, aber auch der Uferbereich bei Engstringen oder die Klosteranlage Fahr (deren Kernstück allerdings eine aargauische Enklave ist). Im Bereich Kloster Fahr - Dietikon beschäftigen wir uns dann etwas mit der Geschichte der Franzosenkriege in der Schweiz von 1799 (Limmatübergang durch General Massena) und besichtigten die Ruine der mittelalterlichen Burg Glanzenberg, welche damals über das gleichnamige aber längst verschwunden Städtchen am Nordufer der Limmat wachte.
Dank einem vorzüglichen Mittagsmahl im "Zwei Raben" beim Kloster Fahr überstanden wir die Tagesetappe ohne die geringste Schwäche ...